XVI. Bonhoeffer-Vorlesung: ‚Deutung des Wortes – Deutung der Welt‘ im Gespräch zwischen Islam und Christentum

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XVI. Bonhoeffer-Vorlesung

der Stiftung Bonhoeffer-Lehrstuhl in Zusammenarbeit mit der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, der Evangelischen Akademie Berlin zugleich XXII. Werner-Reihlen-Vorlesung

‚Deutung des Wortes – Deutung der Welt‘
im Gespräch zwischen Islam und Christentum

1. und 2. November 2013

Ort: Theologische Fakultät
Burgstraße 26
10178 Berlin

Die Veranstaltung verbindet Perspektiven, die in jeder religiösen
Hermeneutik und die im Gespräch zwischen dem Islam und dem
Christentum wichtig sind: den Umgang mit den ‚Heiligen Schriften‘; die
jeweilige Deutung der Situation des weltanschaulichen Pluralismus, und das von diesem Umgang mit den Heiligen Schriften ausgehende Verständnis der Wirklichkeit, hier insbesondere das Verhältnis zur Gegenwartskultur des ‚Westens‘.
Die drei Themenblöcke werden jeweils aus christlicher und islamischer
Perspektive thematisiert. Dabei kommt es darauf an, in beiden religiösen Traditionen Probleme ebenso wie Chancen zu identifizieren (daß die christlichen Kirchen ihren Frieden mit dem Pluralismus oder mit der Menschenrechtstradition des Westens gemacht haben, ist ein Ereignis erst des vergangenen Jahrhunderts!). Zunächst soll die Deutung der Situation des religiösen und weltanschaulichen Pluralismus in beiden religiösen Traditionen beschrieben werden unter der Frage, wie diese Situation religiös gedeutet und in ein religiöses Selbstverständnis integriert wird (Pluralismus als Gefahr oder Chance?). Dann wird die wechselseitige Wahrnehmung der beiden Religionen und der ‚westlichen‘ (Rechts-)Kultur als Existenzsituation und als Gegenüber der religiösen Traditionen zu beschreiben sein; dabei soll in einem Beitrag auch das Konzept des ‚Jihad‘ wahrgenommen und in die Analyse einbezogen werden (Deutung der Welt: Christliche und Islamische Wahrnehmungen des westlichen Liberalismus und umgekehrt). Schließlich sollen die hermeneutischen Grundlagen der beiden ‚Schriftreligionen‘ miteinander ins Gespräch gebracht werden
(Deutung des Wortes). Eingeladen wurden islamische und christliche Theologen, Philosophen und Islamwissenschaftler möglichst unterschiedlicher Prägung, so daß sich ein kontroverses und hoffentlich für die Vortragenden und die Teilnehmer der Veranstaltung hochinteressantes Forum ergeben wird.

Nähere Auskünfte erhalten Sie im Sekretariat von Prof. Slenczka
Tel.: 030 / 2093-5687
E-Mail:
Eine Anmeldung ist zur Teilnahme an der Veranstaltung nicht erforderlich.

Das detaillierte Programm findet ihr hier.

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